Mein Traumschiff

Mein Traumschiff

Nee, Boot, ist schon klar, aber die Intertextualität funktioniert ja anders nicht. (Dummes Word kennt Intertextualität nicht; stammt wohl aus einem bildungsfernen Haushalt…)
Als Anreiz und zur Motivation (Soll ich Word mit dem Begriff Tautologie aus dem Gefecht zu setzen versuchen? Ah, es kennt das Wort.) habe ich mir bei Ebay Kajütboote angesehen. Anhand meiner finanziellen Vorstellungen, die ich mit den Vorstellungen von Komfort in Übereinstimmung bringen muss, kann ich schon so in etwa meine Helena skizzieren. Bitte noch keine Fachbegriffe aus dem Bootsbau von mir erwarten.

Genderspezifisch (?) finde ich Boote aus Holz schöner als aus Stahl. Aber die Funktionalität ist natürlich auch wichtig. Das ist wie bei der Wohnungssuche: Balkon wäre schön, es geht aber auch ohne. Mit dem Bootsführerschein Binnen darf man Boote bis 15m Länge fahren. Ich bin ganz schlecht im Schätzen, was über einen Meter hinausgeht, aber ich glaube, dass es mindestens 7m für mich sein sollen. Es darf auch gern etwas mehr sein. Die meisten Kajütboote, die ich angeklickt hatte, hatten so eine Plane als Verdeck, die auch einen bestimmten Namen hat, den ich aber schon wieder vergessen habe. Das ist zwar gut, weil man dann im Sommer oben ohne fahren kann, aber ansonsten finde ich es nicht sehr ansehnlich. Ich lasse mich aber von alten Flusshasen gern vom Gegenteil überzeugen. Ästhetische Gründe sollten ja eigentlich hinter die Funktionalität treten. Da ich aber doch noch keine Ahnung habe, zählt erst mal nur Ästhetik.

Schlafplätze hätte ich gern drei. Also den Platz für drei, das scheint ja meist so U-förmig angeordnet zu sein. Eine Begleitperson reicht mir nämlich eigentlich, aber man kann dann auf der schmalen U-Seite noch Tüdelkram unterbringen.

Bei der technischen Ausstattung stand bei einigen Booten, dass sie einen Fis(c)hfinder haben. Angeln wollte ich aber eigentlich nicht, deswegen musste ich erst mal schauen, was das ist. Es handelt sich um eine Art Sonargerät, das die Bodenbeschaffenheit unter dem Boot bunt darstellt. Auch Fischschwärme werden dargestellt. Mir ist nicht so ganz klar, wofür das gut ist, außer zur Schatzsuche (oh, ich werde den Nibelungenschatz finden!…weil das auch noch keiner vor mir versucht hat..tsetse), aber man nimmt, was man bekommt.

Ganz wichtig sind die Kochstelle und ein WC. Nicht unbedingt kombiniert, aber es sind zwei Ausstattungsmerkmale, auf die ich nicht verzichten will. Das ist auch ein Grund, warum Helena 7 m lang sein soll. Bei den kürzeren Booten ist das nicht immer beides an Bord.

Auch ganz wichtig: Solarstrom. Ich will auf jeden Fall ein oder zwei Solarpanels auf dem Boot haben, um meinen Laptop betreiben zu können. Und wofür man da noch so Strom braucht.

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